Akademie der Wissenschaften – Fassade

Die heutige Österreichische Akademie der Wissenschaften wurde nach einem Entwurf von Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey in den Jahren 1753-55 durch Johann Enzendorfer, Daniel Christoph Dietrich und Johann Adam Münzer erbaut. Die mit Fassadendekorelementen aus Kalksandstein reichhaltig ausgeschmückte Hauptfassade zum Dr. Ignaz Seipel-Platz wurde, auf der Grundlage eines Restauratorenbefundes, erneut einer nachhaltigen Restaurierung unterzogen. Hier wurden insbesondere die figuralen Dekorelemente wie Putti, Tympanonbekrönungen, Mascerons, Girlanden sowie das große Adlerwappen am Dach einer sorgsamen Restaurierung unterzogen. Die Attikavasen hingegen mussten nach deren Demontage komplett restauriert, teilweise mit neuen Originalabgüssen ergänzt und wiederhergestellt werden. Die einzelnen Restaurierungsschritte wie auch das zukünftige Fassadenfarbkonzept wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt und festgelegt. Ebenso konnte ein nachhaltiges Konzept zum umfassenden Schutz vor weiterer Verunreinigung durch Tauben realisiert werden.

person

Auftraggeber

Burghauptmannschaft Österreich

place

Ort

Doktor-Ignaz-Seipel-Platz, 1010 Wien

equalizer

Kosten

200.000 Euro

Projekt Beschreibung

Die heutige Österreichische Akademie der Wissenschaften wurde nach einem Entwurf von Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey in den Jahren 1753-55 durch Johann Enzendorfer, Daniel Christoph Dietrich und Johann Adam Münzer erbaut. Die mit Fassadendekorelementen aus Kalksandstein reichhaltig ausgeschmückte Hauptfassade zum Dr. Ignaz Seipel-Platz wurde, auf der Grundlage eines Restauratorenbefundes, erneut einer nachhaltigen Restaurierung unterzogen. Hier wurden insbesondere die figuralen Dekorelemente wie Putti, Tympanonbekrönungen, Mascerons, Girlanden sowie das große Adlerwappen am Dach einer sorgsamen Restaurierung unterzogen. Die Attikavasen hingegen mussten nach deren Demontage komplett restauriert, teilweise mit neuen Originalabgüssen ergänzt und wiederhergestellt werden. Die einzelnen Restaurierungsschritte wie auch das zukünftige Fassadenfarbkonzept wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt und festgelegt. Ebenso konnte ein nachhaltiges Konzept zum umfassenden Schutz vor weiterer Verunreinigung durch Tauben realisiert werden. Leistungsumfang: Restaurierungskonzept, Planung, ÖBA, TGO, BauKG und Kostenkontrolle Erstellung und Abstimmung eines Restaurierungskonzepts mit der BHÖ bzw. dem BDA, Kostenschätzung, Erstellung der entsprechenden Leistungsverzeichnisse im Zuge von nicht offenen Verfahren ohne vorheriger Bekanntmachung im Unterschwellenbereich und Vergabe nach dem Bundesvergabegesetz. Detailplanung in der Ausführungsphase, örtliche Bauaufsicht mit Aufmass- und Rechnungsprüfung, BauKG, fortlaufendes Kostencontrolling und abschließende Kostenfeststellung.